Ländercodes in der SWD
Mit dem Ländercode (LC) werden Schlagwörter der SWD räumlich nach Staaten bzw. bei Schlagwörtern, die mehreren Staaten zuzurechnen sind, nach Kontinenten und Meeren systematisiert. Benutzt wird der ISO-Ländercode (DIN EN ISO 3166-1, Alpha-2-Code) in hierarchisierter Form (anwenderdefiniert). Für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist der Ländercode weiter nach Verwaltungseinheiten (Bundesland, Kanton) untergliedert (nach DIN ISO 3166-2).
Ländercodes erhalten
- geografische und ethnografische Schlagwörter
- Sprachbezeichnungen
- unter dem Geografikum angesetzte Individualbegriffe wie Bauwerke etc.
- Personenschlagwörter
- unter einer Person angesetzte Werktitel aus Literatur und bildender Kunst
- Körperschaftsschlagwörter
- anonyme Werktitel mit eindeutigem geografischen Bezug
- Sachschlagwörter mit Systematikstelle 16.5 (Geschichte einzelner Länder und Völker)
- weitere Sachschlagwörter, in denen ein geografischer Bezug zum Ausdruck gebracht wird
Die genaue Verwendung der Ländercodes für die Normdateien regelt der Leitfaden "Der Ländercode (LC) für SWD und PND", der als Anlage der 3. Auflage den "Praxisregeln" beigefügt ist. Das wichtigste Prinzip ist, dass für die Normdaten in der SWD (und PND) nur die heute gültigen Ländercodes nach DIN EN ISO 3166-1 bzw. DIN ISO 3166-2 benutzt werden dürfen. Die Codes für früher gebräuchliche Ländernamen nach DIN ISO 3166-3 finden in der SWD (und PND) keine Anwendung. Für die Bedürfnisse der Sacherschließung wurden einige wenige zusätzliche benutzerdefinierte Ländercodes geschaffen.
Ländercodes nach DIN ISO 3166: Alphabetische Liste
Ländercodes nach DIN ISO 3166: Systematische Liste