Newsletter Standardisierung und Erschliessung
Nr. 8, August 2008
Editorial
Nach dem Ende der Ferienzeit möchten wir Ihnen mit dieser aktuellen Ausgabe des Newsletter Standardisierung und Erschließung einen kurzen Überblick über die neuesten Entwicklungen in den zahlreichen Bereichen der Standardisierungsarbeit anbieten. Neben der gewohnten Berichterstattung über fortlaufende Themengebiete, finden Sie aktuelle Berichte von ausgewählten Veranstaltungen.
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start in den Herbst
und freuen uns auf Ihre Anregungen oder Kommentare an die
Adresse:
afs@d-nb.de
Unsere Themen
Umstieg auf MARC 21
Resource Description and Access (RDA)
Aktualisierung der Functional Requirements for Bibliographic
Records (FRBR)
Functional Requirements of Subject Authority Records
(FRSAR)
FRBRoo - eine Basis zur gemeinsamen Informationsdarstellung in
Institutionen des kulturellen Erbes
Statement of International Cataloguing Principles
Umbenennung zweier Sachgruppen in der Deutschen
Nationalbibliografie
Integration der Normdaten des Deutschen Musikarchivs
Standardisierungsausschuss
Aus ICABS wird ICADS
ISSN Governing Board und ISSN General Assembly
DissOnline Workshop
Everything needs to be miscellaneous - controlled vocabularies
and classification in a web world
Internationale Konferenz der International Society of Knowledge
Organization
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Personelles
Umstieg auf MARC 21
Nach der Veröffentlichung des MARC Updates No. 8 und der konsolidierten Fassung der Konkordanzen MAB2 => MARC 21 im Frühjahr 2008 werden jetzt sukzessive die letzten Arbeitspakete für den Formatumstieg bearbeitet. Die Studie zum Thema "Datenaustauschprozesse zwischen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum vor dem Umstieg auf MARC 21 mit besonderer Berücksichtigung von MARCXML" wurde veröffentlicht. Das Editionssystem "POLLY" ("Platform for Operational Layers in the LibrarY") wird im Herbst zur Verfügung stehen, um dann die englischsprachige Originalfassung der MARC-21-Dokumentation und die offizielle deutschsprachige Version importieren, editieren und zur Veröffentlichung in HTML und PDF bereitstellen zu können.
Anwenderebene
Zwei Premieren sind zu verzeichnen: Das erste neue
MARC-21-Feld ohne Bezug zum offiziellen MAB2-Format wurde im
Juni von der Zeitschriftendatenbank beantragt und Anfang Juli
von der Expertengruppe Datenformate per Umlaufverfahren
verabschiedet. Es handelt sich um das Feld 093 im MARC-Format
für Bestandsdaten (MARC Holdings), das der Abbildung von
Lizenzinformationen dient. Eine weitere Neuerung ist die
Beantragung und Bewilligung eines Codes in der "MARC Code List:
PART III: Classification Sources" zur Abbildung von
Klassifikationsdaten nach der "Sachbuch-Systematik für
Katholische Öffentliche Büchereien" in der erweiterten Fassung
(SKB-E). Auch dazu hatte es in MAB-TITEL keinen Indikator im
Feld 700 "Notation eines Klassifikationssystems" (und keinen
Code im Feld 041 "Notationsspezifische Codierungen") mehr
gegeben. An diesen beiden Details ist abzulesen, wie weit die
Ablösung der Formatentwicklung von den Gegebenheiten des
MAB-Formats mittlerweile vorangeschritten ist.
Abbildung der mehrbändigen Werke
Der geplante Umstieg auf MARC 21 erfordert eine Veränderung im
Hinblick auf die Abbildung der mehrbändigen Werke. Hierzu hatte
die Expertengruppe Datenformate entsprechende Festlegungen
getroffen. In der Deutschen Nationalbibliothek werden seit 21.
Juli die Abteilungen in der neuen Struktur erfasst. Die erste
Datei in der vereinfachten Satzstruktur wurde planmäßig mit
Lieferung 32 am 30. Juli 2008 ausgeliefert.
Mit der Reduzierung der Hierarchie-Ebenen wurden die Strukturen bei der bibliografischen Darstellung mehrbändiger begrenzter Werke vereinfacht. Die bisherige Stufung "Gesamtwerk" - "Abteilung" - "Bandaufführung bzw. Stücktitel" wurde auf eine zweistufige Hierarchie "Gesamtwerk" - "Bandaufführung bzw. Stücktitel" umgestellt. Das bedeutet, dass die Zwischenstufe "Abteilung" als eigener Datensatz entfällt und die Angaben zu einer Abteilung eines mehrbändigen begrenzten Werkes in der Regel in den Datensätzen der einzelnen Bände bzw. Stücktitel aufgeführt werden.
Mit dieser Strukturvereinfachung hat die Deutsche Nationalbibliothek eine Entwicklung nachvollzogen, die in den meisten Verbundsystemen und auch von vielen Bibliothekssoftware-Anbietern bereits seit längerem umgesetzt ist. Vorteil dieser vereinfachten Struktur ist die Verwendung der gleichen Datenstruktur im Intern- wie im Austauschformat, die Erleichterung des Datentauschs, eine übersichtlichere Anzeige in den Katalogen und eine Annäherung an internationale Standards.
RSWK-Daten in MARC 21
Für die Abbildung von RSWK-Daten in MARC 21 sind in
Zusammenarbeit zwischen der Expertengruppe Datenformate und der
Arbeitsgruppe Strategie der Sacherschließung die notwendigen
Festlegungen getroffen worden. Für die Abbildung von Daten nach
der Dewey Decimal Classification gab es im Januar 2008 einige
MARBI-Entscheidungen zur Neudefinition von Feldern in MARC
Bibliographic, MARC Authority und MARC Classification, die drei
Monate nach der Veröffentlichung des Updates No. 9
(voraussichtlich im Herbst 2008) verwendet werden können.
Absprachen zur Belegung dieser Felder werden in der
Expertengruppe Datenformate erarbeitet. Die Details werden
anschließend in die Konkordanz eingearbeitet und der
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Bericht von den MARBI-Treffen in Anaheim, USA
An der internationalen Formatentwicklung arbeitet die Deutsche
Nationalbibliothek nach dem erfolgreichen Einbringen der
MARBI-Anträge weiterhin aktiv mit. Reinhold Heuvelmann nimmt
regelmäßig für die deutschsprachigen Bibliotheken an den
halbjährlichen MARBI-Treffen teil. In Absprache mit der
Expertengruppe Datenformate sind im Juni 2008 Stellungnahmen zu
den vorliegenden Diskussionspapieren und Anträgen abgegeben
worden. Die MARBI-Treffen waren neben einigen Details
(Abschaffung des Feldes 440 "Series Statement/Added Entry --
Title"; Einzelanträge von spanischer und finnischer Seite; Code
für "Blu-ray Disc") besonders von der weiteren Diskussion über
die Auswirkungen der RDA auf MARC 21 geprägt. Hier hatte die
RDA/MARC Working Group unter Federführung der Library of
Congress umfangreiche und gute Vorarbeit geleistet. Von
deutschsprachiger Seite wurde darauf hingewiesen, dass
Kennzeichnungen zur Ebene innerhalb der Entitäten nach FRBR, zu
Content Type, Carrier Type und Media Type in MARC 21
sprachen-unabhängig möglich sein müssen, um die notwendige
Internationalität zu gewährleisten. Aufgrund der Tatsache, dass
die RDA-Regeln in weiten Teilen noch im Entstehen begriffen
sind und so noch keine definitive Basis für die
MARC-Formatentwicklung gegeben ist, einigte sich das MARBI-
Komitee in den meisten Punkten darauf, abzuwarten. Lediglich
die stärkere Strukturierung des Hochschulschriftenvermerks im
MARC-Feld 502 "Dissertation note" und die Anreicherung dieses
Feldes durch ein Unterfeld $o für die Hochschulschriftennummer
(vgl. MAB Feld 554) wurde entschieden. Für eine Reihe von
Punkten wurde festgehalten, dass sie zunächst nicht weiter
verfolgt werden sollen. Alle noch offenen Punkte werden dann im
Januar 2009 erneut auf der MARBI-Tagesordnung stehen.
Resource Description and Access (RDA)
Das Joint Steering Committee for Development of RDA (JSC) hat am 1. Juli 2008 mitgeteilt, dass sich der Termin für die Veröffentlichung des Gesamtentwurfs des neuen Regelwerks Resource Description and Access (RDA) um zwei Monate verzögert. Da der Entwurf direkt als Online-Tool veröffentlicht werden soll, und für die Fertigstellung der neuen Software noch etwas mehr Zeit benötigt wird, haben sich die Mitglieder des Committee of Principals (CoP) und des JSC darauf verständigt, die zweimonatige Verzögerung in Kauf zu nehmen und den Entwurf erst im Oktober 2008 zu veröffentlichen. An der vorgesehenen Stellungnahmefrist von drei Monaten soll sich nichts ändern, so dass das Stellungnahmeverfahren zum Gesamtentwurf in den Januar 2009 hinein reichen wird.
Prospectus in deutscher Übersetzung veröffentlicht
Die Deutsche Nationalbibliothek hat den Informationstext zu
RDA, den sog. Prospectus ins Deutsche übersetzt und
veröffentlicht. Der Text bietet einen Überblick über die
Struktur und den Aufbau der RDA.
JSC-Vorsitzende zu Besuch in Deutschland
Vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2008 hatte die Deutsche
Nationalbibliothek die Vorsitzende des Joint Steering Committee
for Development of RDA (JSC), Frau Deirdre Kiorgaard von der
National Library of Australia, nach Deutschland eingeladen, um
mit ihr die verschiedenen Aspekte der RDA und ihrer künftigen
Anwendung zu erörtern. Die Arbeitssitzungen und Veranstaltungen
mit Frau Kiorgaard dienten dazu, den Kenntnisstand der
deutschen Kolleginnen und Kollegen zu erhöhen, Fragen direkt
und nachhaltig zu klären und damit zur Akzeptanz des neuen
Regelwerks beizutragen.
Deirdre Kiorgaard hat im Rahmen der Veranstaltung des Standardisierungsausschusses auf dem 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim ein Referat zu RDA gehalten. Zuvor hat sie am 3. Juni 2008 an einem "Round Table on the New International Cataloguing Standard RDA" in der Deutschen Nationalbibliothek teilgenommen.
Alle Veranstaltungen mit Frau Kiorgaard wurden von den beteiligten Kolleginnen und Kollegen als überaus informativ und konstruktiv bewertet. Die Gelegenheit, anstehende Fragen persönlich vorbringen zu können, war für die meisten Beteiligten hilfreich und motivierend. Darüber hinaus zeigte sich die Vorsitzende des JSC sehr interessiert an unserer Arbeit. Die offene Art, mit der Frau Kiorgaard auf alle Kolleginnen und Kollegen zuging, hat maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltungen beigetragen.
Aktualisierung der Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR)
Ende des Jahres 2006 führte die IFLA ein weltweites Stellungnahmeverfahren zu einer Änderung an den Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) durch. Seit ihrer Veröffentlichung 1998 und der Bildung der FRBR Review Group innerhalb der IFLA Cataloguing Section war dies die erste Revision. Die Änderung betrifft die Definition der Entität Expression.
Expression ist wie Werk, Manifestation und Exemplar eine Entität der Gruppe 1 und bezeichnet die intellektuelle bzw. künstlerische Realisierung eines Werkes in Form von Buchstaben, Zahlen, Noten, Choreografien, Tönen, Bildern, Gegenständen, Bewegungen usw. oder einer Kombination dieser Formen. Aspekte der physischen Form sind bei "Expression" nicht enthalten; es handelt sich wie "Werk" um eine abstrakte Ebene.
Die FRBR Review Group hatte diese Veränderung der Definition vorgeschlagen, damit zukünftig kleinste Veränderungen nicht automatisch zur Feststellung einer neuen Expression führen. Damit lassen sich mehr Manifestationen einer einzigen Expression zuordnen, die nach dem bisherigen Text verschiedenen Expressionen zugeordnet worden wären. Wenn Illustrationen oder Anmerkungen hinzukommen, die nicht wesentlich für die Realisierung des Werkes sind, werden diese Ergänzungen nach der hier nachvollzogenen Änderung als eigene Expressionen ihrer eigenen Werke angesehen. Kleinere Veränderungen, seien es Zeichensetzung oder Aussprache, gelten als geringfügige Änderung innerhalb ein- und derselben Expression. Wesentliche Erweiterungen hingegen zeigen eine neue Expression an.
Die Arbeitsstelle für Standardisierung hat ihre 2006 erstellte Übersetzung der FRBR ebenfalls aktualisiert und die aktuelle Fassung der FRBR mit dem Stand von Februar 2008 auf ihrer Website veröffentlicht.
Functional Requirements of Subject Authority Records (FRSAR)
Derzeit wird ein konzeptionelles Modell für die Untergruppe der Entitäten der Gruppe 3 des FRBR-Modells erstellt, die eine Aussage zu den Themen von Werken enthält. Die im Jahre 2005 gegründete IFLA-Arbeitsgruppe traf sich zuletzt während des IFLA-Kongresses in Quebec im August 2008. Mit der Veröffentlichung des Modells im Rahmen eines weltweiten Stellungnahmeverfahrens kann 2009 gerechnet werden. Die derzeitige Formel ist einfach: Jedes Werk besitzt ein Thema. Dieses Thema kann mittels Wörtern oder Codes usw. bezeichnet sein. Ein Thema ist sowohl selbst eine FRBR-Entität im Sinne einer Superklasse als auch die Gruppe aller FRBR-Entitäten, also Personen (Gruppe 1), Institutionen (Gruppe 2) und Sachthemen (Gruppe 3). Welche Typologie von letzteren möglich ist, hängt vom jeweiligen Anwendungshorizont ab. Jedes Bibliothekssystem hat z. B. eine ganz eigene Implementation von Schlagwörtern. Das Modell versucht möglichst abstrakt zu bleiben, um so sicherzustellen, dass Normdaten einerseits besser unter Bibliotheken ausgetauscht werden können und andererseits, dass sie besser im Retrieval zur Navigation aufbereitet werden können.
FRBRoo - eine Basis zur gemeinsamen Informationsdarstellung in Institutionen des kulturellen Erbes
2008 hat die FRBR/CRM Harmonisation Working Group der IFLA einen Meilenstein erreicht. Sie hat eine vollständige Version der objekt-orientierten Definition der FRBR (FRBRoo) zur Stellungnahme veröffentlicht. Die FRBRoo ermöglichen eine gemeinsame Darstellung von Bibliotheks- und Museumsdokumentationen und machen damit Inhalte für Nutzer beider Kulturerbe-Institutionen strukturell besser zugänglich.
Statement of International Cataloguing Principles
Nachdem im August 2007 in Pretoria, Südafrika, die letzte
Veranstaltung in der Reihe der IFLA Meetings of Experts on an
International Cataloguing Code (IME ICC) stattgefunden hat,
haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der fünf
Regionaltreffen sich auf einen gemeinsamen Text für das Draft
Statement of International Cataloguing Principles geeinigt.
Dieser Text war von April bis Juni 2008 Gegenstand eines
weltweiten Stellungnahmeverfahrens.
Die Deutsche Nationalbibliothek hat für das
Stellungnahmeverfahren die deutsche Übersetzung des Statements
und des dazugehörigen Glossars aktualisiert und zusammen mit
den Übersetzungen in die anderen IFLA-Sprachen auf ihrer
Website veröffentlicht.
Bei einer Sitzung während der IFLA-Konferenz im August 2008 in
Québec hat die IME-ICC-Arbeitsgruppe getagt, um die Kommentare
auszuwerten. Der endgültige Text wird der IFLA zur Genehmigung
vorgelegt und soll Ende dieses Jahres veröffentlicht werden.
Weiterführende Informationen
Umbenennung zweier Sachgruppen in der Deutschen Nationalbibliografie
Zwei Sachgruppen der Deutschen Nationalbibliografie erhielten im Mai dieses Jahres andere Benennungen. Die Sachgruppe 300 - bisher "Sozialwissenschaften, Soziologie" - heißt nun "Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie", die Sachgruppe 390 - ehedem "Ethnologie" - trägt nun die Überschrift "Bräuche, Etikette, Folklore".
Schon bei der Einführung der an der DDC angelehnten Neugliederung der Sachgruppen im Jahr 2003 war darauf hingewiesen worden, dass die Bezeichnung "Ethnologie" für die Sachgruppe 390 nicht unproblematisch ist, da der Ethnologie als wissenschaftlicher Disziplin eine eindeutige Stelle fehlt. Aus Respekt vor der Bedeutung des Fachs wurde der Ethnologie mit der 390 dennoch eine Stelle zugewiesen; man entschied sich damals für einen Bereich, in dem der Anteil der für Ethnologen wichtigen Literatur besonders hoch ist. Die hierfür ebenfalls in Erwägung gezogene Sachgruppe 300, die einen ebenso hohen Anteil an ethnologischen Titeln aufweist wie die 390, wurde seinerzeit nicht berücksichtigt, da das Gesamttitelvolumen in der Sachgruppe 300 etwa zehn mal so hoch ist wie das in der 390 und die ethnologischen Titel hier gegenüber den soziologischen Werken nur eine Minderheit darstellen.
Aus Sicht vieler Fachvertreter erwies sich diese Lösung als nicht befriedigend, da gerade die Grundlagenwerke des Fachs größtenteils in der 300 vorzufinden sind. Dies entspricht der Gliederung der DDC, in der die Kernbereiche der Ethnologie der Anthropologie zugeordnet werden, die in unmittelbarer Nähe zur Soziologie angesiedelt ist; eine Auffassung, die mit denen vieler Ethnologen übereinstimmt und das geänderte Selbstverständnis dieser Disziplin - von einer exotisch ausgerichteten "Völkerkunde" zu einer genauen Betrachtung anthropologischer Phänomene - hinreichend berücksichtigt. Die DNB hat sich deshalb in Absprache mit Kollegen aus Österreich und der Schweiz zu einer Umbenennung entschlossen, die noch enger am Sprachgebrauch der DDC orientiert ist. Die Entscheidung ist daher gerade auch vor dem Hintergrund der stärkeren internationalen Vernetzung von Vorteil.
Integration der Normdaten des Deutschen Musikarchivs
Die Integration der Personen- und Körperschaftsdaten des Deutschen Musikarchivs (DMA) in die überregionalen Normdateien Personennamendatei (PND) und Gemeinsame Körperschaftsdatei (GKD) wurde im Mai 2008 erfolgreich durchgeführt.
Bibliotheken und Institutionen mit musikrelevantem Bestand mussten bisher gleichzeitig in der Personennamen- bzw. der Körperschaftsdatei des DMA (DMA-PND bzw. DMA-GKD) sowie in den überregionalen Normdateien PND bzw. GKD recherchieren, um die für die Katalogisierung benötigten Musiker, Bands, Chöre und Orchester zu finden. Die Integration der Personen- und Körperschaftsdatensätze in die überregionalen Normdateien PND und GKD war daher seit langem ein Desiderat, das nun erfüllt werden konnte.
Als größter Normdatenbestand des DMA wurden ca. 110.000 individualisierte Personendatensätze und ca. 8.000 nicht-individualisierte Personennamensätze in die überregionale PND integriert. In die GKD wurden knapp 70.000 normierte Datensätze für Musik-Körperschaften eingespielt. Zum vorherigen Abgleich der DMA-Personen- und DMA-Körperschaftsdatensätze mit den überregionalen Normdateien wurde das Match-und-Merge-Programm von PICA benutzt. Ca. 15 % der Personen- und Körperschaftsdatensätze wurden als Dubletten erkannt und konnten mit bestehenden Normdaten zusammengespielt werden.
Das DMA übernimmt im Rahmen der redaktionellen Sonderzuständigkeit in der PND gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) die Zuständigkeit für Musikschaffende. Während die BSB für Musikschaffende bis 1850 zuständig ist, übernimmt das DMA die Sonderzuständigkeit für Musikschaffende ab 1851. Diese Zuständigkeit beinhaltet die Beantwortung von Anfragen externer PND-Anwender und PND-Kooperationspartner zu Personendatensätzen, für die die Sonderzuständigkeit gilt.
Mit der Integration der DMA-Daten in den Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek werden über die PND und die GKD alle im DNB-Bestand vorhandenen Materialien suchbar. Es können nun auch die Musikalien und Tonträger über die normierten Sucheinstiege der Normdateien der überregionalen PND und GKD mit einer Suchanfrage im Gesamtbestand gefunden werden.
Standardisierungsausschuss
Am 17. Juni 2008 fand in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main die 16. Sitzung des Standardisierungsausschusses statt. Neben dem Tätigkeitsbericht der Arbeitsstelle für Standardisierung und den Fortschrittsberichten zur Internationalisierung der Regelwerke und zu den Normdaten stand auch die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Nachdem keine Wahlvorschläge vorgelegt wurden, bleibt der Vorsitzende bis zur nächsten Sitzung geschäftsführend im Amt. Die Wahl wird auf die nächste Sitzung vertagt. Dort soll auch über eine Änderung der Geschäftsordnung beschlossen werden, die es ermöglichen soll, in Ausnahmefällen die Begrenzung der Amtsperioden der bzw. des Vorsitzenden zu verlängern.
Der Entwurf des Protokolls wurde bereits veröffentlicht. Die nächste Sitzung des Standardisierungsausschusses wird am 25. November 2008 stattfinden.
Aus ICABS wird ICADS
Das Advisory Board der IFLA-CDNL Alliance for Bibliographic Standards (ICABS) hat bei seiner Sitzung während der IFLA-Konferenz in Quebec eine Namensänderung beschlossen. Mit ihrem neuen Namen "IFLA-CDNL Alliance for Digital Strategies (ICADS)" will die Allianz zum Ausdruck bringen, dass sie ihren Fokus künftig auf Strategien für das Management digitaler Ressourcen legt.
ISSN Governing Board und ISSN General Assembly
Am 23. April 2008 fand in Paris die jährliche Sitzung des ISSN Governing Board (GB) statt, um u. a. über Finanz-, Organisations-, Strategie- und Personalfragen zu beraten und zu entscheiden . Deutschland ist seit Mitte der Siebziger Jahre durch die Deutsche Nationalbibliothek kontinuierlich in den ISSN-Gremien vertreten. Die Mitglieder bzw. Mitgliedsländer des Governing Boards werden alle zwei Jahre von der ISSN General Assembly gewählt. Es besteht aus zehn zu wählenden Ländern sowie den ständigen Mitgliedern Frankreich und UNESCO. Zurzeit besteht das ISSN-Netzwerk aus 82 Mitgliedsländern. Sitz der Geschäftsstelle des Internationalen ISSN-Zentrums (IC) ist Paris.
Wahl des ISSN Governing Board 2008 - 2010
Die ISSN General Assembly tagte am 24. und 25. April 2008 und
wählte für den Zeitraum 2008 - 2010 folgende Mitgliedsländer in
das Governing Board: Chile, China, Deutschland, Finnland,
Großbritannien, Kanada, Kroatien, Tunesien, USA und Vietnam.
Hinzukommen sind die beiden ständigen Mitglieder Frankreich und
UNESCO. Zur neuen Vorsitzenden des Governing Boards wurde
Susann Solberg von der Deutschen Nationalbibliothek gewählt,
zur Stellvertretenden Vorsitzenden Tuula Haapamäki von der
finnischen Nationalbibliothek.
ISSN ISO standard revision (ISO 3297, 4. Ausg.,
2007-09-01)
Im Herbst 2007 wurde die revidierte ISO-Norm zur ISSN nach
einem fast vierjährigen Diskussions- und Abstimmungsprozess
endgültig verabschiedet. Anfang 2008 war die Norm erhältlich.
Sie enthält zahlreiche Aktualisierungen, einen neuen Teil über
die so genannte neu eingeführte Linking ISSN (ISSN-L) sowie u.
a. einen Anhang E mit detaillierten Beschreibungen zu "Use of
ISSN and linking ISSN (ISSN-L) with other identification and
linking systems" (z. B. DOI, OpenURL, URN, EAN bar codes).
Linking ISSN = ISSN-L
Die so genannte Linking ISSN oder ISSN-L soll für einen
Titel/für den Inhalt unabhängig von seiner
Medienform/Materialart gültig sein. Daneben wird für jede
Medienform eines Titels wie bisher eine ISSN für die jeweilige
konkrete Medienausgabe vergeben. Die erste für eine spezielle
Medienform eines Titels vergebene ISSN wird gleichzeitig als so
genannte ISSN-L definiert. Eingeleitet wird die Angabe durch
"ISSN-L".
Für die Abbildung der ISSN-L wurden in MARC21 und UNIMARC entsprechende neue Felder geschaffen. Alle bereits in der internationalen ISSN-Datenbank "ISSN-Register" vorhandenen Titel erhalten rückwirkend automatisch eine ISSN-L zugewiesen. Die offizielle Einführung der ISSN-L soll voraussichtlich im Herbst 2008 erfolgen. Interesse an der ISSN-L besteht bisher vor allem im angloamerikanischen Raum.
DissOnline Workshop
Anfang Mai 2008 hat zum 8. Mal der DissOnline Workshop in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main stattgefunden, an dem etwa 50 Kolleginnen und Kollegen teilgenommen haben.
Mit zwei in den letzten 12 Monaten abgeschlossenen DFG-Projekten konnte DissOnline wesentlich weiterentwickelt werden. Im Rahmen von DissOnline Tutor wurde das Service-Angebot für Autoren und Bibliotheken ausgebaut und optimiert. Überarbeitete und neu entwickelte Dokumentvorlagen und die zugehörigen Hilfsangebote wurden im Workshop ausführlich vorgestellt. Durch den Einsatz dieser Dokumentvorlagen kann die Datenqualität der abgelieferten elektronischen Publikationen entscheidend verbessert werden. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Langzeitarchivierung von entscheidender Bedeutung. Beide Referenten wiesen darauf hin, dass eine Nachnutzung der an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Duisburg Essen erarbeiteten Dokumentvorlagen erwünscht ist. Die große Herausforderung dabei ist es, das ergab die nachfolgende Diskussion, die Promovenden zu einem möglichst frühen Zeitpunkt bei der Erstellung ihrer Arbeit zu erreichen. Nur an der Humboldt-Universität wurde dies durch die Verpflichtung zur Nutzung der Dokumentvorlagen in zufrieden stellendem Maße erreicht.
Das zweite beendete DFG-Projekt und damit ein weiterer Themenbereich des Workshops war DissOnline Portal. Mit http://search.dissonline.de/ steht die einzige zentrale Recherchemöglichkeit für deutsprachige Online-Dissertationen und -Habilitationen und damit der Zugang zu der größten Sammlung dieser Publikationen in Europa zur Verfügung.
Die Diskussion rechtlicher Fragestellungen rund um das Thema Online-Publikationen nahm erneut großen Raum im Workshop ein. Ein Beispiel: In vielen Promotionsordungen ist es vorgesehen, dass ein Lebenslauf des Promovenden Teil der Dissertation ist. Dies kann dazu führen, dass über Suchmaschinen wie u. a. Google nicht nur die Dissertation durch inhaltliche Kriterien gefunden wird, sondern auch persönliche Daten aus dem enthaltenen Lebenslauf angezeigt werden. An den Hochschulbibliotheken wurden inzwischen verschiedene pragmatische Lösungen gefunden. Um eine einheitliche Lösung zu erreichen, müsste von zentraler Stelle die Anpassung der Promotionsordnungen betrieben werden.
Für die Zukunft von DissOnline wurden im Laufe der Veranstaltung zwei Ziele herausgearbeitet. In organisatorischer Hinsicht wird es nach dem Auslaufen der Projekte noch wichtiger, das in den letzten zehn Jahren entstandene Kompetenznetzwerk auf eine breitere Basis zu stellen. So wurde zum Beispiel während des Workshops immer wieder um Mitarbeit am und Austausch über das DissOnline-Wiki geworben.
Auch inhaltlich wird für DissOnline eine Erweiterung angestrebt. Die ursprüngliche Beschränkung auf Online-Dissertationen und -Habilitationen ist inzwischen überholt. Diese Publikationen bilden nur einen Teil des Bestandes, der auf den verschiedenen Hochschulschriften-Servern zu finden ist. Eine unterschiedliche Behandlung dieser Veröffentlichungen erzeugt eine künstliche Trennung die, spätestens seitdem Netzpublikationen in den Sammelauftrag der Deutsche Nationalbibliothek einbezogen worden sind, keine Berechtigung mehr hat. So sollen unter dem Dach von DissOnline in Zukunft Fragestellungen rund um alle Hochschulschriften beleuchtet und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Unerlässlich dafür bleibt, dass die mit Online-Hochschulschriften Beschäftigten, sich mit ihren Erfahrungen einbringen und weiterhin zur Mitarbeit bereit sind.
Everything needs to be miscellaneous - controlled vocabularies and classification in a web world
Die OCLC-ISKO-Preconference fand am 5. August 2008 in der
Universität von Montréal statt.
Der Workshop drehte sich in erster Linie um SKOS (Simple
Knowledge Organization Systems) und die Anwendung dieses
Modells auf kontrollierte Vokabulare. Das Motto der
Veranstaltung geht auf den Buchtitel David Weinbergers zurück -
"Everything is miscellaneous", im Deutschen unter dem
Titel "Das Ende der Schublade : die Macht der neuen digitalen
Unordnung" erschienen, das an dieser Stelle allen empfohlen
sei, die sich mit Wissensorganisation und Standards
beschäftigen.
SKOS unterstützt thematische Recherchen im Web. Das Austauschformat ermöglicht, die Relationen, die in unseren Vokabularen, wie etwa der SWD enthalten sind, analog zu physisch vorhandenen Ordnungssystemen und sichtbaren Strukturen, im Netz verfügbar zu machen. Der Wert des intellektuellen Einsatzes, der in die Begriffsnetze investiert wird, kann bei Webrecherchen voll ausgeschöpft werden, wenn diese in entsprechend maschinenlesbaren Formaten wie SKOS vorgehalten werden. Mithilfe der Transformation der Daten in dieses Repräsentationsformat können auch Wissensorganisationssysteme untereinander besser verglichen bzw. gemappt oder Daten untereinander ausgetauscht werden.
Die neueste Version des SKOS vom Juni 2008 findet sich unter http://www.w3.org/TR/2008/WD-skos-reference-20080609/. Es beinhaltet ein Standardset an Klassen (Ressourcentypen) und Arten von semantischen Beziehungen. Wichtig ist, dass mit diesem Modell begriffliche Konzepte verbunden werden und nicht nur Namen/Bezeichnungen von Begriffen. Dies ermöglicht auch Übergänge zwischen Thesauri und Klassifikationen oder Verbindungen zwischen KOS in verschiedenen Sprachen. Die Konzepte sind jeweils mit URIs versehen - die Wissensbausteine werden damit selbst zu Webressourcen.
Auch die SWD ist kürzlich im SKOS-Format verfügbar gemacht worden. Innerhalb des europäischen Projekts TELplus wird es genutzt, um verschiedensprachige Vokabulare aus den Nationalbibliotheken zu verbinden und heterogen erschlossene Bestände besser durchsuchen zu können.
Internationale Konferenz der International Society of Knowledge Organization
Die 10. Internationale Konferenz der International Society of Knowledge Organization fand vom 6.-8. August 2008 in Montréal statt. Die Proceedings der Konferenz enthalten zahlreiche aktuelle Beiträge rund um Wissensorganisation und -repräsentation, darunter auch viele philosophische Grundlagen. Eine der Kernaussagen der Konferenz lautet: es gibt immer verschiedene Sichten auf die reale Welt. Jeder Nutzer eines Retrievalsystems bringt seine Vorstellung von den Themen mit. Um seine Recherche erfolgreich enden zu lassen, müssen unsere Thesauri und Klassifikationen permanent angepasst werden. Wissensorganisation muss dynamisch sein!
What is Knowledge Organization?
Unter dem Titel "What is Knowledge Organization?" ist
eine Sonderausgabe der "Knowledge Organization" als Nr. 2/3 des
Jahrgangs 35 erschienen. Sechs international anerkannte
Experten auf diesem Gebiet widmen sich der Theorie und
Methodologie der Wissensorganisation. Enthalten ist auch ein
Interview mit Ingetraut Dahlberg, der Begründerin der
International Society for Knowledge Organization (ISKO) und des
Journals.
Veröffentlichungen
Gedenkschrift
Die Gedenkschrift "New perspectives on subject indexing and
classification" mit Beiträgen von Kolleginnen und Kollegen aus
aller Welt zeigt interessante Entwicklungen aus den Bereichen
Klassifikation, verbale Sacherschließung, Terminologiearbeit
und multilinguales thematisches Recherchieren auf. Erstmals
findet sich hier auch eine Zusammenschau zur DDC-Anwendung im
deutschsprachigen Raum. Sie kann für 10.- Euro bestellt werden
bei
C.Junker@d-nb.de.
Grundstein der Publikation sind die Präsentationen des gleichnamigen Symposiums vom April 2008 in Frankfurt am Main, die auch online verfügbar sind.
nestor-Handbuch: Eine kleine Enzyklopädie der digitalen
Langzeitarchivierung aktualisiert
Seit Juni 2008 ist das
nestor
Handbuch in einer neuen und überarbeiteten Version als
Online-Publikation veröffentlicht. Es enthält Beiträge zu allen
wesentlichen Aspekten der digitalen Langzeitarchivierung.
Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bibliotheken,
Archive, Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen bieten
Informationen zu Themen wie Recht, Formate, Hardware,
Geschäftsmodelle, Standards, Metadaten, Zugriff, Persistent
Identifiern u.v.m.
Das Handbuch kann sowohl als Ganzes als auch auf der
Artikelebene ausgedruckt werden. Des Weiteren besteht die
Möglichkeit, direkt mit den jeweiligen Autorinnen und Autoren
Kontakt aufzunehmen, um Fragen oder Anmerkungen weiterzugeben.
Für nächstes Jahr ist die Herausgabe der erweiterten Version
des Handbuches in gedruckter Form geplant.
Veranstaltungen
Dublin Core Konferenz in Berlin
Vom 22. bis 26. September 2008 findet die International
Conference on Dublin Core and Metadata Applications in Berlin
statt.
Einführung in das Klassifizieren mit der DDC
Am 20. Oktober 2008 findet in der Deutschen
Nationalbibliothek in Frankfurt am Main eine Fortbildung zum
Thema "Einführung in das Klassifizieren mit der DDC" statt. Mit
dieser Veranstaltung soll Gelegenheit gegeben werden, Aufbau
und Organisationsprinzipien der international am weitesten
verbreiteten Universalklassifikation kennenzulernen. Vermittelt
werden die Grundlagen des Klassifizierens mit der DDC anhand
von praktischen Übungen. Dabei geht es insbesondere um
allgemeine Informationen zur DDC, den Aufbau der
DDC-Druckausgabe, den Aufbau einer Klasse, die Grundregeln zur
Notationsvergabe sowie die Notationssynthese durch Anhängen von
Schlüsseln aus den Hilfstafeln und anderen Haupttafeln.
Gearbeitet wird sowohl mit der deutschen Druckausgabe der DDC
als auch mit Melvil, dem Online-Dienst der DDC-Deutsch. Die
Veranstaltung beginnt um 10:30 und endet um 17:00 Uhr. Es
entstehen keine Teilnahmegebühren. Die Teilnehmerzahl ist auf
16 Personen beschränkt. Anmeldungen werden bis zum 10. Oktober
2008 über
mailto:g.bee@d-nb.de
entgegengenommen.
Personelles
Am 15. August 2008 hat Frau Veronika Leibrecht als Nachfolgerin von Frau Dr. Kerstin Helmkamp die Koordination des Projekts Umstieg auf MARC 21 übernommen.
Frau Christine Frodl übernimmt ab 1. September 2008 die Leitung der Arbeitsstelle Regelwerke der Formal- und Sacherschließung / Erschließung Elektronischer Ressourcen innerhalb der Arbeitsstelle für Standardisierung.
Druckversion (pdf)
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http://www.d-nb.de/standardisierung/afs/newsletter.htm
ISSN 1862-5959
Herausgeber:
Deutsche Nationalbibliothek, Arbeitsstelle für
Standardisierung, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main
Für Fragen und Anregungen an die Redaktion wenden Sie sich bitte an: afs@d-nb.de.
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