Buchhändlerische Geschäftsrundschreiben

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum besitzt mit rund 25.000 buchhändlerischen Geschäftsrundschreiben, die in 65.000 Exemplaren vorliegen, die größte Sammlung dieser Quellengattung. Die Zirkulare, meist ein- oder zweiseitig gedruckte Mitteilungen, entstammen überwiegend deutschen, aber auch ausländischen Verlagen und Buchhandlungen aus der Zeit von 1737 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie belegen die Gründung und das Erlöschen einer Firma, die Änderung der Inhaberschaft, die Namensänderung sowie die Übertragung einzelner Rechte an andere Firmen mit teilweise detaillierten biogaphischen Angaben zu Firmeninhabern. Das Datenbankangebot umfasst derzeit 19.200 erschlossene Dokumente, die über verschiedene Register nach Personen, Firmennamen und Orten recherchierbar sind.

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E-Mail-IconDr. Stephanie Jacobs