Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Bildarchiv
Bildzeugnisse sind zum einen Primärquelle im Sinne eines originalen Sachzeugens (z. B. Daguerreotypien, Entwicklungsschritte der Fotografie, Fotos als Kunstobjekte), zum anderen dokumentieren sie originales Sammelgut, zeitgeschichtliche Vorgänge und Arbeitssituationen.
Das Bildarchiv des Deutschen Buch- und Schriftmuseums umfasst gegenwärtig über 20.000 Bildzeugnisse auf verschiedenen Trägermedien. Originalgrafische bzw. auf dem Druckweg entstandene Bildzeugnisse werden in anderen Sammlungen des Museums erfasst: in der Grafischen Sammlung, in den Archivalien und Dokumenten zur Buchgeschichte und in den Archivalien und Dokumenten zur Papiergeschichte.
Aufgaben des Bildarchives
- Dokumentation der eigenen Bestände der Studiensammlungen
- Erfassung von Bildmotiven zu den Schwerpunktbereichen des Museums sowie für angrenzende Themenfelder (Reproduktion aus Publikationen)
- Bildnachweis fremder Sammlungsbestände aus dem Fachgebiet
- Dokumentation von Arbeitsprozessen aus dem Buch-, Schrift- und Papierbereich
- Ausstellungsdokumentation
- Unterstützung der Publikationstätigkeit, der Auskunftserteilung, Nutzung für Vorträge und zur museumspädagogischen Vermittlungsarbeit
Bestandsgruppen
- Papierfotos, Negativfilme, Diapositive, Rollfime
- Kleinbilddias
- Videofilme, Schmalfilme
- CDs / DVDs
Erschließung, Benutzung
Neuerwerbungen ab 2002 sind über einen internen Online-Katalog erschlossen. Ältere Bestände können über Zettelkataloge recherchiert werden. Der Sammlungsbestand wird für Studienzwecke im Lesesaal des Museums bereitgestellt. Die Benutzung erfolgt auf der Grundlage der Benutzungsordnung der Deutschen Nationalbibliothek.